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Willibald Greßl
Christbaumkulturen
Hilmanger 25


A-3672 Maria Taferl
Tel.07413/372
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Baumarten

In den Christbaumkulturen von Willibald Greßl gibt es viele verschiedene Baumarten. Anbei finden Sie grundlegende Informationen über diese.

Fichtenarten:

Blaufichte (Picea pungens)

Die Blaufichte ist wohl die verbreiteste Zuchtfichte der europäischen Park- und Grünanlagen, obwohl sie erst 1862 in Colorado entdeckt worden ist. Bereits im folgenden Jahr gelangten die ersten Samen nach Europa, damals leider mit der ihr ähnlichen Engelmannsfichte vermischt. Die Blaufichte ist ein Gebirgsbaum, der in Höhen von 2.000 - 3.000 m in Mischwaldungen mit der Coloradotanne, Gelbkiefer und Douglasie wächst. Sie ist in den Rocky Mountains beheimatet und findet sich von Wyoming bis Colorado, Arizona und New Mexico. Sie ist ein außerordentlich anpassungsfähiges Gehölz, das gegenüber trockenen und feuchten Böden tolerant ist und sich auch Luftverschmutzungen gegenüber als widerstandsfähig erweist. Die Blaufichte hat wirtelig angeordnete, sehr kräftige, waagrecht stehende Äste und einen Stamm mit graubrauner, gefurchter Rinde. Die jungen Nadeln sind weich und blaugrün, die ausgewachsenen sehr zäh, stechend, vierkantig, gekrümmt nach allen Seiten abstehend und farblich sehr variabel.

Gemeine Fichte (Picea abies)

Die gemeine Fichte ist das wichtigste europäische Nutzholz. Wie alle Gehölze mit großem Verbreitungsareal zeichnet sie sich durch eine hohe morphologische Veränderlichkeit aus. Ihre Heimat ist Nord- und Mitteleuropa, wo sie in Berglagen ausgedehnte Bestände bildet. In Lappland und im Norden Rußlands reicht sie fast bis an die nördliche Waldgrenze, in den Alpen wächst sie bis in Höhen von 2.000 m und bildet dort die obere Waldgrenze. Fichten findet man aber nicht nur in Bergwäldern, sondern auch in Gebieten mit hohem Grundwasserspiegel und in den meisten modernen Forsten bis in tiefe Lagen. Hier leidet jedoch die Fichte nicht nur unter für sie ungünstigen Klimafaktoren, sondern auch unter zahlreichen Schädlingen und den negativen Zivilisationseinflüssen, wie z.B. der Schadstoffbelastung durch Verkehr und Industrie. Die Fichten haben eine schuppige Rinde und wirtelig angeordnete Äste. Ihre Zweige tragen charakterische, durch Rillen voneinander getrennte, rhombische Blattpolster. Die Nadeln wachsen am Zweig spiralig, sind im Querschnitt normalerweise vierkantig und haben auf allen vier Seiten Spaltöffnungen. Die schmalkegeligen, harzfreien Knopsen haben anliegende Schuppen.

Tannenarten:

Nordmannstanne (Abies nordmanniana)

Die in Europa und den angrenzenden Regionen wachsenden Tannerarten haben vorwiegend isolierte Areale. Das östlichste davon wird von den Nordmannstannen eingenommen. Sie wächst in den Bergen der Schwarzmeerküste, von der Kolchis bis zum Kaukasus, und findet sich überdies an einigen Stellen Kleinasiens. Sie ist Bestandteil großer Wälder, die aus Kaukasusfichten und orientalischen Buchen gebildet werden. Schon bald nach ihrer Beschreibung wurde sie nach West- und Mitteleuropa gebracht: Nach England in den Jahren 1810-1848, nach Böhmen 1845, möglicherweise auch früher. In Polen wird sie überraschenderweise schon 1806 erwähnt. Die erste wissenschaftliche Beschreibung als Abies nordmanniana stammt aus dem Jahre 1838. Die Nordmannstanne hat eiförmige, schuppenbedeckte, harzlose Knospen. Ihre Nadeln sind an der Unterseite kammartig angeordnet, weisen von oben gesehen leicht nach vorn, sind manchmal andeutungsweise zweiseitig ausgebreitet, auf der Oberseite dunkelgrün und glänzend, und auf der Unterseite mit zwei blassen Streifen. Die weichen Nadeln stehen sehr dicht, sind bis 3 cm lang und 2,5 mm breit, am Ende abgerundet und eingekerbt.

Weißtanne (Abies alba)

Von den europäischen Tannen hat die Weißtanne, auch Edeltanne genannt, die größte Verbreitung und war einst auch die häufigste Tanne überhaupt. Ihre natürliche Verbreitung erstreckt sich über fast alle europäischen Gebirgszüge. Sie ist ein langlebiger Baum (400-500 Jahre), der sehr große Mengen an Holz produziert. So lassen sich aus einem 60 m Riesen bis zu 60 Raummeter Holz gewinnen. Derartige Baumriesen sind allerdings heute schon selten geworden. Die Weißtanne hat eine glatte, am Alter schuppige, hellgraue Rinde. Junge Zweige sind graubraun und rauh behaart, die Knopsen harzlos oder nur wenig harzgefüllt. Die Nadeln sind an den Zweigen kammartig abgeordnet, seitlich und nach oben weisend. Sie sind 15-30 mm lang, die oberen ein wenig kürzer und an der Spitze gerundet oder eingekerbt. Die Oberseite ist dunkelgrün, und auf der Unterseite finden sich zwei große Stomatastreifen.


 
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